Pulheim – [–>„Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Mittwoch, dem 4. November 2026, zum Verkauf gestellt werden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
Anna aus Duisburg rettete das kleine Gefäß aus einer Haushaltsauflösung, bei der es vermutlich entsorgt werden sollte. Fast fünf Jahre stand das Fundstück anschließend bei ihr zu Hause, bevor es schließlich seinen Weg zu Horst Lichter ins Studio fand. Doch was wirklich dahintersteckt, zeigt sich erst bei der Expertise.
Experte Colmar Schulte-Goltz (53) erkennt eine englische Teedose, einen sogenannten Tea Caddy. Solche Behälter bewahrten im 18. Jahrhundert Tee und dessen Aroma. Die Punzen verraten noch mehr: Die Dose besteht aus 925er-Sterlingsilber, wurde in London gefertigt und stammt aus dem Jahr 1759. Als Silberschmied wird Christopher Makemeid identifiziert.
Diese alte Teedose ist plötzlich ein kleines Vermögen wert
Unter der teilweise abgetragenen Vergoldung kommt ein aufwendig gearbeiteter Gegenstand mit floralem Reliefdekor zum Vorschein. Ein heraldisches Symbol deutet zudem auf einen einst noblen Vorbesitzer hin. Die genaue Familie lässt sich jedoch nicht bestimmen. Anna wünscht sich 500 Euro. Schon der reine Silberankaufswert der 274 Gramm schweren Dose liegt laut Expertise bei ungefähr 400 Euro. Colmar Schulte-Goltz setzt den Gesamtwert auf 600 bis 800 Euro an.
Was wohl hinter diesem Symbol steckt?
Im Händlerraum entwickelt sich ein rasantes Bietergefecht. Aus einem Startgebot von 350 Euro werden erst 1.000, dann 2.000 und schließlich 2.400 Euro. Für diese Summe verkauft Anna die Teedose an Händler Friedrich (73). Damit bringt der Fund das Dreifache der oberen Expertenschätzung.
Alle weiteren Raritäten vom 4. November 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:
- Bronzebüste „Iris“[–>: Die signierte Bronze nach einem Entwurf von Emmanuel Villanis zeigt eine Frauengestalt als Verkörperung der Iris. Der Guss stammt vermutlich aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Expertenschätzung: 900 bis 1.200 Euro
- Leuchtherz aus einer Fernsehshow[–>: Das Dekorationsobjekt soll aus der Sendung „Geld oder Liebe“ mit Jürgen von der Lippe stammen. Ein Beleg für diese Herkunft liegt jedoch nicht vor. Expertenschätzung: 50 bis 80 Euro
- Navette-Ring[–>: Der Ring aus 750er-Gold enthält einen dunklen Saphir und rund ein halbes Karat Diamanten. Er wurde vermutlich in den 1970er- oder 1980er-Jahren unter Verwendung älterer Steine gefertigt. Expertenschätzung: 600 bis 800 Euro
- Emailleschild der Norddeutschen Lloyd[–>: Das farbstarke Werbeschild aus den 1930er-Jahren zeigt die „SS Bremen“. Es wurde vom Emaillierwerk Gottfried Dichanz in Berlin hergestellt. Expertenschätzung: 500 bis 600 Euro
Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.